Wiener Ingenieurpreis 2014 geht an Johannes Böhm

Prof. Johannes Böhm, Leiter der Forschungsgruppe Höhere Geodäsie und seinem Team wurde am 12. November 2014 der Wiener Ingenieurpreis 2014 verliehen.

Ausgezeichnet wurden die „Wiener Projektionsfunktionen“ (Vienna Mapping Functions, VMF), welche sich mittlerweile zu einem anerkannten Standard im Bereich der Modellierung atmosphärischer Laufzeitverzögerungen mit höchsten Genauigkeitsanforderungen bei GPS und anderen geodätischen Weltraumverfahren entwickelt haben. Näheres dazu kann auf derstandard.at, bei der Kammer für Architekten und Ingenieurkonsulenten, oder im Newsbeitrag auf der TU-Website nachgelesen werden.

Für den mit 10.000 € dotierten Preis gab es 31 Einreichungen, wovon 5 Teams für die Verleihung nominiert wurden. Mit der Vergabe an Prof. Böhm ging der 2008 ins Leben gerufene Preis zum ersten Mal an ein Projekt der Geodäsie.

14.11.2014
Category: Advanced Geodesy

Die Nominierten, darunter Prof. Johannes Böhm (6.v.l.) sowie Vize-Bürgermeisterin Mag.a Maria Vassilakou (2.v.r.) und DI.in Michaela Ragossnig-Angst (r.), Vorsitzende der Sektion Ingenieurkonsulenten der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien, Niederösterreich und Burgenland (und Absolventin des Studiums Vermessungswesen an der TU Wien). Foto: Christian Fürthner/PID